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Sicherheitsdatenblatt

Sicherheitsdatenblatt für Chemikalien

ABSCHNITT 1 IDENTIFIZIERUNG

Produktname: Kaliummonopersulfat-Verbindung

Andere Bezeichnung: Kaliumperoxymonosulfat.

Produktverwendung: Desinfektionsmittel und Wasserqualitätsverbesserer für Krankenhäuser, Haushalte, Viehzucht und Aquakultur, Desinfektionsmittel zur Bodenverbesserung und -wiederherstellung / Landwirtschaft, Voroxidation, Desinfektion und Abwasserbehandlung von Leitungswasser / Wasseraufbereitung von Schwimmbädern und Spas, Mikroätzmittel für die Elektronikindustrie, Holzreinigung / Papierindustrie / Lebensmittelindustrie / Anti-Schrumpfungsbehandlung von Schafhaar, Kosmetika und Alltagschemikalien.

Name des Lieferanten: HEBEI NATAI CHEMICAL INDUSTRY CO., LTD.

Adresse des Lieferanten: Nr. 6, Chemical North Road, Circular Chemical Industrial District, Shijiazhuang, Hebei, China.

Postleitzahl: 052160

Kontakttelefon/Fax: +86 0311 -82978611/0311 -67093060

Notrufnummer: +86 0311 -82978611

ABSCHNITT 2 GEFAHRENIDENTIFIZIERUNG

Klassifizierung des Stoffs oder Gemischs

Akute Toxizität (dermal) Kategorie 5 Ätzung/Reizung der Haut Kategorie IB, Schwere Augenschädigung/Augenreizung Kategorie 1, Spezifische Zielorgantoxizität (einmalige Exposition) Kategorie 3 (Reizung der Atemwege) .

GHS-Kennzeichnungselemente, einschließlich Sicherheitshinweise

22222

Signalwort: Gefahr.

Gefahrenhinweise: Gesundheitsschädlich beim Verschlucken oder Einatmen. Kann bei Hautkontakt gesundheitsschädlich sein. Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Kann die Atemwege reizen.

Vorsichtshinweis(e):

Verhütung: Behälter dicht verschlossen halten. Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. Nach Gebrauch gründlich waschen. Während der Verwendung dieses Produkts nicht essen, trinken oder rauchen. Nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen verwenden. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

Antwort: BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Sofort notärztliche Hilfe hinzuziehen. BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Sofort mehrere Minuten lang mit Wasser spülen. Kontaminierte Kleidung vor Wiederverwendung waschen. Sofort notärztliche Hilfe hinzuziehen. BEI EINATMEN: Betroffene Person an die frische Luft bringen und für ungehindertes Atmen sorgen. Sofort notärztliche Hilfe hinzuziehen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Sofort mehrere Minuten lang mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort notärztliche Hilfe hinzuziehen. Bei Unwohlsein notärztliche Hilfe hinzuziehen. Verschüttete Flüssigkeit aufnehmen.

Lagerung: Behälter fest verschlossen halten. Unter Verschluss aufbewahren.

Entsorgung: Inhalt/Behälter gemäß den nationalen Vorschriften entsorgen.

ABSCHNITT 3 ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU DEN INHALTSSTOFFEN

Chemischer Name CAS-Nr.

EG-Nr.

Konzentration
Kaliummonopersulfat 70693-62-8

233-187-4

43-48%

Kaliumsulfat

7778-80-5

231-915-5

25-30%

Kaliumbisulfat

7646-93-7

231-594-1

24-28%

Magnesiumoxid 1309-48-4

215-171-9

1-2%

 

ABSCHNITT 4 ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN

Beschreibung der notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen

Bei Einatmen: Bei Einatmen die betroffene Person an die frische Luft bringen. Atemwege freihalten. Bei Atembeschwerden Sauerstoff verabreichen.

Bei Hautkontakt: Kontaminierte Kleidung sofort ausziehen und mindestens 15 Minuten lang gründlich mit reichlich Wasser abspülen. Sofort einen Arzt aufsuchen.

Im Falle von Augenkontakt: Heben Sie die Augenlider sofort an und spülen Sie die Augen mindestens 15 Minuten lang gründlich mit reichlich Wasser aus. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Bei Verschlucken: Mund ausspülen. Kein Erbrechen herbeiführen. Sofort einen Arzt aufsuchen.

Wichtigste Symptome und Auswirkungen, sowohl akute als auch verzögerte:/

Hinweis auf die Notwendigkeit sofortiger ärztlicher Hilfe und spezieller Behandlung: /

ABSCHNITT 5 BRANDBEKÄMPFUNGSMASSNAHMEN

Geeignete Löschmittel: Nutze Sand zum Aussterben.

Besondere Gefahren, die von der Chemikalie ausgehen: Bei Bränden in der Umgebung können gefährliche Dämpfe freigesetzt werden.

Besondere Schutzmaßnahmen für Feuerwehrleute: Feuerwehrleute sollten umluftunabhängige Atemschutzgeräte und vollständige Schutzkleidung tragen. Alle nicht benötigten Personen sind zu evakuieren. Ungeöffnete Behälter sind mit Wassernebel zu kühlen.

ABSCHNITT 6 MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

Persönliche Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstung und Notfallmaßnahmen: Dämpfe und Aerosole nicht einatmen. Kontakt mit Haut und Augen vermeiden. Säure- und beständige Schutzkleidung, säure- und beständige Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Gasmaske tragen.

Umweltschutzmaßnahmen: Weiteres Auslaufen oder Verschütten verhindern, sofern dies gefahrlos möglich ist. Produkt nicht in den Abfluss gelangen lassen.

Methoden und Materialien zur Eindämmung und Reinigung: Evakuieren Sie das Personal in sichere Bereiche und isolieren Sie diese mit beschränktem Zugang. Einsatzkräfte tragen selbstansaugende Filterstaubmasken und säure- sowie laugenbeständige Schutzkleidung. Vermeiden Sie direkten Kontakt mit der auslaufenden Substanz. GERINGERE MENGEN: Mit Sand, trockenem Kalk oder Soda aufsaugen. Alternativ kann die betroffene Stelle mit viel Wasser abgewaschen werden. Das Waschwasser wird verdünnt und der Kanalisation zugeführt. GRÖSSERE MENGEN: Einen Damm oder Graben als Schutzbarriere errichten. Schaumabdeckung verwenden, um die Ausbreitung von Dämpfen zu reduzieren. Mit explosionsgeschützten Pumpen die auslaufende Substanz in Tankwagen oder einen spezialisierten Sammelbehälter umfüllen und entweder recyceln oder zu Entsorgungsanlagen transportieren.

ABSCHNITT 7 HANDHABUNG UND LAGERUNG

Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Handhabung: Die Bediener müssen eine spezielle Schulung absolvieren und die Betriebsanweisungen strikt einhalten. Es wird empfohlen, dass die Bediener eine selbstansaugende Filtergasmaske, Augenschutz, säure- und laugenbeständige Schutzkleidung sowie säure- und laugenbeständige Schutzhandschuhe tragen. Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Während des Betriebs für ausreichende Luftzirkulation sorgen. Behälter bei Nichtgebrauch geschlossen halten. Kontakt mit Laugen, aktiven Metallpulvern und Glasprodukten vermeiden. Geeignete Feuerlösch- und Notfallausrüstung bereitstellen.

Bedingungen für die sichere Lagerung, einschließlich etwaiger Inkompatibilitäten: Trocken und gut belüftet lagern. Unter 30 °C lagern. Behälter dicht verschlossen halten. Vorsichtig handhaben. Von Laugen, aktiven Metallpulvern und Glasprodukten fernhalten. Der Lagerbereich muss mit Notfallausrüstung und einem geeigneten Auffangbehälter für verschüttetes Material ausgestattet sein.

ABSCHNITT 8 EXPOSITIONSBEGRENZUNG/PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG

Steuerungsparameter: /

Geeignete technische Kontrollmaßnahmen: Luftdichter Betrieb, lokale Abluftanlage. Sicherheitsduschen und Augenspülstation in der Nähe des Arbeitsplatzes bereitstellen.

Persönliche Schutzausrüstung:

Augen-/Gesichtsschutz: Schutzbrille mit Seitenschutz und Gasmaske.

Handschutz: Tragen Sie säure- und laugenbeständige Gummihandschuhe.

Haut- und Körperschutz: Tragen Sie Sicherheitsschuhe oder Sicherheitsgummistiefel, z. B. aus Gummi. Tragen Sie säure- und laugenbeständige Schutzkleidung aus Gummi.

Atemschutz: Bei möglicher Exposition gegenüber Dämpfen sollte eine selbstansaugende Filtergasmaske getragen werden. Im Notfall, z. B. bei Rettungs- oder Evakuierungsmaßnahmen, wird das Tragen von Atemschutzgeräten empfohlen.

ABSCHNITT 9 PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Physikalischer Zustand: Pulver
Farbe: Weiß
Geruch: /
Schmelzpunkt/Gefrierpunkt: /
Siedepunkt bzw. Siedebeginn und Siedebereich: /
Entflammbarkeit: /
Untere und obere Explosionsgrenze/Zündgrenze: /
Flammpunkt: /
Selbstentzündungstemperatur: /
Zersetzungstemperatur: /
pH-Wert: 2,0–2,4 (10 g/L wässrige Lösung); 1,7–2,2 (30 g/L wässrige Lösung)
Kinematische Viskosität: /
Löslichkeit: 290 g/L (Wasserlöslichkeit bei 20 °C)
Verteilungskoeffizient n-Octanol/Wasser (logarithmischer Wert): /
Dampfdruck: /
Dichte und/oder relative Dichte: /
Relative Dampfdichte: /
Partikeleigenschaften: /

 

ABSCHNITT 10 STABILITÄT UND REAKTIVITÄT

Reaktivität: /

Chemische Stabilität: Stabil bei Raumtemperatur unter Normaldruck.

Möglichkeit gefährlicher Reaktionen: Heftige Reaktionen sind möglich mit: Basen, brennbaren Stoffen

Zu vermeidende Bedingungen: Hitze.

Unverträgliche Materialien: Alkalien, brennbare Stoffe.

Gefährliche Zersetzungsprodukte: Schwefeloxid, Kaliumoxid

 

ABSCHNITT 11 TOXIKOLOGISCHE INFORMATIONEN

Akute gesundheitliche Auswirkungen: LD50: 500 mg/kg (Ratte, oral)

Chronische gesundheitliche Auswirkungen: /

Numerische Messgrößen der Toxizität (wie z. B. Schätzungen der akuten Toxizität): Keine Daten verfügbar.

ABSCHNITT 12 ÖKOLOGISCHE INFORMATIONEN

Toxizität: /

Beständigkeit und Abbaubarkeit: /

Bioakkumulationspotenzial: /

Mobilität im Boden: /

Weitere Nebenwirkungen: /

ABSCHNITT 13 ÜBERLEGUNGEN ZUR ENTSORGUNG

Entsorgungsmethoden: Gemäß den Vorgaben der örtlichen Umweltschutzbehörde zur Entsorgung von Produktbehältern, Verpackungsabfällen und Rückständen ist ein Angebot eines professionellen Entsorgungsunternehmens einzuholen. Leere Behälter sind zu dekontaminieren. Abfalltransporte müssen sicher verpackt, ordnungsgemäß gekennzeichnet und dokumentiert sein.

ABSCHNITT 14 TRANSPORTINFORMATIONEN

UN-Nummer: UND 3260.

Offizielle UN-Versandbezeichnung: ÄTZENDER FESTSTOFF, SAURER, ANORGANISCHER FESTSTOFF, NOS

Transportgefahrenklasse(n): 8.

Verpackungsgruppe: II.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Benutzer: /

ABSCHNITT 15 RECHTLICHE INFORMATIONEN

Vorschriften Alle Anwender müssen die in unserem Land geltenden Vorschriften und Normen bezüglich der sicheren Herstellung, Verwendung, Lagerung, des Transports, des Be- und Entladens von Gefahrstoffen einhalten.

Vorschriften für das Sicherheitsmanagement gefährlicher Chemikalien (Überarbeitung von 2013)

Vorschriften für den sicheren Umgang mit Chemikalien am Arbeitsplatz ([1996] Arbeitsministerium, Erlass Nr. 423)

Allgemeine Regel für die Einstufung und Gefahrenkommunikation von Chemikalien (GB 13690-2009)

Liste der gefährlichen Güter (GB 12268-2012)

Klassifizierung und Code für gefährliche Güter (GB 6944-2012)

Grundsatz der Klassifizierung von Transportverpackungsgruppen gefährlicher Güter (GB/T15098-2008)

Arbeitsplatzgrenzwerte für Gefahrstoffe Chemisch gefährliche Stoffe (GBZ 2.1 - 2019)

Sicherheitsdatenblatt für chemische Produkte – Inhalt und Reihenfolge der Abschnitte (GB/T 16483-2008)

Regeln für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien - Teil 18: Akute Toxizität (GB 30000.18 - 2013)

Regeln für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien - Teil 19: Ätzung/Reizung der Haut (GB 30000.19 - 2013)

Regeln für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien - Teil 20: Schwere Augenschäden/Augenreizung (GB 30000.20 - 2013)

Regeln für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien - Teil 25: Spezifische Zielorgan-Toxizität nach einmaliger Exposition (GB 30000.25 -2013)

Regeln für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien - Teil 28: Gefährlich für die aquatische Umwelt (GB 30000.28-2013)

 

ABSCHNITT 16 SONSTIGE INFORMATIONEN

Weitere Informationen: Das Sicherheitsdatenblatt (SDB) wurde gemäß den Anforderungen des Global Harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) (Rev. 8, Ausgabe 2019) und GB/T 16483-2008 erstellt. Die oben genannten Informationen gelten als korrekt und stellen die uns derzeit verfügbaren besten Informationen dar. Wir übernehmen jedoch keine Gewährleistung für die Handelsüblichkeit oder sonstige ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistungen in Bezug auf diese Informationen und haften nicht für Schäden, die aus deren Verwendung entstehen. Anwender sollten eigene Untersuchungen durchführen, um die Eignung der Informationen für ihren jeweiligen Zweck zu ermitteln. Wir haften in keinem Fall für Ansprüche, Verluste oder Schäden Dritter oder für entgangenen Gewinn oder sonstige besondere, indirekte, zufällige, Folgeschäden oder Strafschadenersatz, die aus der Verwendung der oben genannten Informationen entstehen. Die Daten im SDB dienen lediglich als Referenz und stellen keine verbindlichen Produktspezifikationen dar.